Schreibklausur: Konzentriert in Gesellschaft schreiben

Die Schreibklausur richtet sich an DoktorandInnen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften und ist eine gemeinsame Veranstaltung des DoktorandInnenzentrum und dem Graduiertenzentrum Sozialwissenschaften.

  • Der nächste Termin (voraussichtlich im September) wird in Kürze bekannt gegeben

Das Schreiben der Dissertation gestaltet sich oftmals recht einsam. Manchmal verliert man sich im Alltag und alle anderen Anforderungen scheinen wichtiger zu sein als das eigene Schreibprojekt, manchmal verliert man den Anschluss. Vor diesem Hintergrund organisieren das Graduiertenzentrum Sozialwissenschaften und das DoktorandInnenzentrum eine fünftägige Schreibklausur, bei der sich DoktorandInnen unter professioneller Betreuung ihren Schreibprojekten widmen können. In dieser Zeit wird ein Seminarraum zum Schreibraum. In konzentrierter Atmosphäre können 14 Personen am eigenen Dissertationsprojekt tüfteln, planen, schreiben und forschen. Wir nutzen die Energie, die entsteht, wenn mehrere Personen in einem Raum schreiben, um das eigene Projekte voranzutreiben.

Begleitet werden Sie von einer Schreibtrainerin und einem Schreibtrainer, deren Aufgabe es ist, der Gruppe eine Struktur anzubieten und ihnen mit ihrem Wissen für allfällige Fragen und Probleme zur Verfügung zu stehen. Ein Extrazimmer bietet Raum für Einzelberatungen, selbstorganisierte Peerfeedbackrunden, Datensessions oder auch einfach nur für Austausch zur aktuellen Schreibsituation. Bitte beachten Sie jedoch, dass die Schreibklausur kein Lehr- und auch kein Trainingsformat ist: Es werden weder Inhalte vermittelt, noch werden zentrale Techniken eingeübt. Im Zentrum der Schreibklausur steht das Schreiben und Arbeiten an der eigenen Dissertation.

TrainerInnen

Dr. Karin Wetschanow studierte angewandte Sprachwissenschaft in Wien und war bis 2002 Vertragsassistentin am Institut für Sprachwissenschaft. Seit dieser Zeit ist sie als freie Lektorin und Wissenschaftlerin tätig. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Genderlinguistik, Kritische Diskursanalyse und Schreibforschung. Mit der Erforschung wissenschaftlichen Schreibens im akademischen Ausbildungskontext beschäftigt sie sich seit nunmehr 15 Jahren. Seit 2005 unterrichtet sie wissenschaftliches Schreiben am SchreibCenter der AAU-Klagenfurt und anderen österreichischen Universitäten und Einrichtungen.

Dr. Markus Rheindorf studierte Anglistik und Angewandte Linguistik in Wien, Peoria (Illinois) und Amsterdam. Als Mitarbeiter am Institut für Linguistik der Universität Wien ist er seit vielen Jahren in die Erforschung des wissenschaftlichen Schreibens eingebunden. Seit 2004 setzt Markus Rheindorf die Ergebnisse dieser Studien erfolgreich in das Design und die Praxis von Lehrveranstaltung, Kursen und Trainings an zahlreichen Instituten um.